Gerichtsprozess um Frauenparkplätze

Findet hier Diskriminierung statt?

Gerichtsprozess um Frauenparkplätze

Mittlerweile sind Frauenparkplätze in den meisten Städten und Gemeinden Standard. Sie sind sehr gut ausgeleuchtet und liegen nicht weit ab von den Straßen oder Ausgängen. Ihr Hintergrund ist offensichtlich: Sie sollen die Bedrohungs- und Vergewaltigungsrisiken für Frauen senken, indem sie sich gar nicht erst in entlegene und dunkle Ecken bewegen müssen und so kein Gefühl der Unsicherheit aufkommt.

Als der 26-jährige Dominik Bayer einen Parkplatz in der oberbayerischen Stadt Eichstätt suchte, sah er sich hingegen diskriminiert, dass er nicht auf den dortigen Frauenparkplätzen parken durfte – und verklagte kurzerhand die Stadt.

Was in dem Prozess entschieden wurde, lest ihr auf den folgenden Seiten.