Hochzeitsfotograf wird verklagt, weil er unsittliche Aufnahmen der Brautjungfern gemacht hat

Schöne Hochzeitsfotos sehen anders aus...

Hochzeitsfotograf wird verklagt, weil er unsittliche Aufnahmen der Brautjungfern gemacht hat

An ihren schönsten Tag wollten sich Steph und Paul Unwin immer erinnern. Die emotionale Trauung, die lustigen Reden der Verwandten und die grandiose Party am Abend. 

Doch als sie die Hochzeitsfotos in den Händen halten, fallen sie fast vom Glauben ab! In diesem Fall stehen nicht wie üblich das Brautpaar und die Eltern im Vordergrund, sondern die beiden Brautjungfern. Es gibt ganze 96 (!) Bilder von den bezaubernden Brautjungfern, die anscheinend schlagende Argumente hervorbrachten. Immerhin 70 Fotos von der Braut und elf Fotos vom Bräutigam. Die Eltern sind kein einziges Mal zu sehen. 

Leider kommt noch hinzu, dass ein Großteil der Bilder unscharf ist.

Und was macht das Brautpaar nun? Auf der nächsten Seite erfährst du, wie es weitergeht...

Hochzeitsfotograf wird verklagt, weil er unsittliche Aufnahmen der Brautjungfern gemacht hat

Die Empörung ist groß und auch die Enttäuschung. Diesen Tag nochmal erleben: unmöglich! 

Nun ziehen die Unwins vor Gericht, vor allem, weil bestimmte Körperteile der Brautjungfern immer wieder abgebildet worden waren. Die Daily Mail zitiert den verärgerten Bräutigam wie folgt: "Ich weiß, Fotografie wird von verschiedenen Menschen unterschiedlich interpretiert, aber wenn er mehrmals den Hintern von jemandem ablichtet, ist das kein Zufall mehr." 

Außerdem habe der Fotograf trotz Vereinbarung, die Fotos nicht bearbeitet oder ein Hochzeitsalbum erstellt. Sie wurden lediglich auf einer CD-Rom geliefert. 

Und konnte sich das Brautpaar bei Gericht durchsetzten ?

Hochzeitsfotograf wird verklagt, weil er unsittliche Aufnahmen der Brautjungfern gemacht hat

Die Klage konnten die Unwins gewinnen und eine Entschädigung von 601 britischen Pfund erstreiten. Der Fotograf erschien jedoch nicht und äußerte sich zu der Daily Mail, dass das schlechte Wetter an den Aufnahmen Schuld sei und er seine Arbeit als Hochzeitsfotograf aufgegeben habe. 

Durch den Gang an die Öffentlichkeit konnten die Eheleute, anderen Paaren diese Misere ersparen. 

Gute Nachricht zum Schluss: Jemand hat ein Video von der Hochzeit gedreht!