Vorsicht vor Schmuddel-Emails: Dahinter verbirgt sich ein Virus!

Die Polizei warnt!

Es kommt in letzter Zeit immer wieder dazu, dass Kriminelle E-Mails mit falschen Bestelldetails versenden. Darin steht, dass der Empfänger Porno-DVDs bestellt haben soll, die bereits versendet wurden. Doch das Ziel der Kriminellen ist nicht, das Geld einzuheimsen, sondern eine Schadsoftware zu verbreiten. In der E-Mail befindet sich auch ein Link zu angeblichen Bestell- und Versanddetails. Wenn der Link angeklickt wird, lädt sich die Schadsoftware auf den Rechner runter. 

Die Täter legen die Mail sehr seriös an. Name und Adresse des Empfängers stimmen, die Titel der DVDs gibt es wirklich und selbst die Absenderadressen können von real existierenden DVD/Versandvideotheken stammen.

Wichtig: Niemals den Link anklicken! Wenn du doch versehentlich raufgeklickt hast, solltest du Anzeige bei deiner örtlichen Polizei erstatten und den Schritten der Polizei Niedersachsen folge leisten, die du auf der nächsten Seite findest.

Vorsicht vor Schmuddel-Emails: Dahinter verbirgt sich ein Virus!

1. Lasse ein aktuelles Anti-Viren-Programm durch dein Computer laufen und überprüfe dabei auch extern angeschlossene Datenträger. Am besten eigenen sich kostenpflichtige Programme, da diese zuverlässiger arbeiten. Oft gibt es von denen auch Testversionen. Wenn schädliche Software gefunden wird, solltest du sie sofort löschen oder in Quarantäne verschieben. Zudem sollte auch der EU-Cleaner dein System überprüfen. Den finden sie hier: www.botfrei.de .

2. Virenberichte sollten abgespeichert und ausgedruckt werden. Der Bericht sollte dann beim Erstatten der Anzeige vorgelegt werden. 

3. Möglicherweise solltest du dein System auch neu aufsetzen. Dave sollten deine persönlichen Daten gespeichert werden. 

4. Nimm deine Mail-Accounts unter die Lupe. Sind fremde Kontakt- oder Weiterleitungsadressen hinterlegt? Trojaner nutzen nämlich auch E-Mails von Bekannten und Freunden um weitere Schadsoftware zu verbreiten. 

5. Prüfe deine Anmeldung bei Online-Shops oder bei deinem Onlinebanking-Account. Solltest du dich nicht mehr einloggen können, haben sich vermutlich Kriminelle Zugang verschafft. Du solltest dann sofort den Händler oder deine Bank kontaktieren und es der Polizei melden. 

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Vorsicht vor Schmuddel-Emails: Dahinter verbirgt sich ein Virus!

Die Porno-Methode ist bei Kriminellen beliebt. Dadurch können sie Nutzerdaten ermitteln und oder Schadsoftware verbreiten. Die Behörden warnen vor allem vor Porno-Erpressung. Bei der Masche werden Mails als User geschickt, in denen Kriminelle behaupten, sie haben denjenigen beim Pornogucken gefilmt. Wenn das Opfer keine bestimmte Bitcoin-Summe zahlt, wird gedroht das Video an Freunde und Bekannte zu schicken. 

Er neulich wurde ein 17-Jähriger gefasst, der genau solche Erpressungen durchgeführt hat. Beweismittel wurden von der Polizei bei einer Razzia sichergestellt.