Was wurde aus den bedeutendsten Bond-Girls?
Die Bond-Filme leben nicht nur von Geheimagent 007, der die Lizenz hat zum Töten, sondern auch von den Bond Girls. Doch was wurde aus ihnen?
#19 Rosamund Pike alias Miranda Frost
2002 begeisterte die britische Schauspielerin Rosamund Pike neben Halle Berry und Pierce Brosnan in „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“ das Publikum als Bond-Girl. Sie spielte die kühle, berechnende „Miranda Frost“ – eine PR-Managerin, Fechtmeisterin und eiskalte Doppelagentin. Für die heute 47-Jährige markierte diese Rolle einen Wendepunkt in ihrer Karriere. Sie erhielt 2003 den Empire Award in der Kategorie Beste Neuentdeckung und der markante Bond-Girl-Auftritt öffnete ihr viele Türen Richtung Hollywood. Statt diese Chance zu nutzen, musste die Britin sich erstmal selbst hinterfragen. So erklärte sie in in der Show „Collider Ladies Night“: „Ich erinnere mich, wie ich kurz nach den Bond-Dreharbeiten in London in einem Linienbus saß und mir eingestehen musste, dass das nicht sehr hollywood-like war. Aber das war nun mal ich – ganz normal und authentisch.“ Der Karriere hat das keinen Abbruch getan. So erspielte sie sich zum Beispiel 2014 eine Oscar-Nominierung für den Thriller „Gone Girl“.