Ein Bäuchlein hält Männer länger gesund und steigert die Attraktivität

Studie erteilt dem Waschbrettbauch eine Absage

Ein Bäuchlein hält Männer länger gesund und steigert die Attraktivität

Nicht nur Frauen bemühen sich, den körperlichen Idealen um sich herum gerecht zu werden. Auch viele Männer schwitzen in Fitnessstudios vor sich hin, um endlich den ersehnten Waschbrettbauch zu ergattern – schließlich sieht das ja schon gesund aus, und den Frauen gefällt es allemal.

Doch die gute Nachricht für alle, die mit Stolz ihre kleine Wampe tragen: Beides scheint gar nicht der Wahrheit zu entsprechen. Das sagt zumindest Richard Bribiescas, der an der Yale-Universität (USA) die Professur für Anthropologie innehat.

Was Bribiescas Studie genau behauptet, lest ihr auf den nächsten Seiten.

Ein Bäuchlein hält Männer länger gesund und steigert die Attraktivität

Zunächst zur Sache mit der Gesundheit. Gemeinhin steht ein gestählter Körper für Fitness und Gesundheit überhaupt. Allerdings stimme das nur bedingt, so Bribiescas gegenüber dem Telegraph: Ein Bäuchlein verringere das Herzinfarkt- und Prostatakrebsrisiko. Hinzu komme, dass der Körper Infektionen besser bekämpfen könne, wenn es eine kleine Speckschicht gebe.

Und auch Frauen verfielen eher dem "Dad Bod" als durchtrainierten Männern…

Warum das so sei, lest ihr auf der nächsten Seite.

Ein Bäuchlein hält Männer länger gesund und steigert die Attraktivität

Dass Frauen Männer mit Bäuchlein attraktiver finden, habe zwei Gründe, so der Yale-Professor. Zum einen geht mit einem geringeren Fettanteil ein höherer Testosteronspiegel einher – und das sorge dafür, dass Männer sich stärker für andere Frauen als die Familie interessierten. Der Bauch signalisiert also: Mit mir kannst du eine Familie gründen, ich werde nicht fremdgehen.

Hat man(n) bereits Kinder, sei das ebenfalls ein Pluspunkt bei Frauen: Das zeige eine höhere Männlichkeit und damit natürlich einen potentiellen Vater für die eigenen Kinder an.

Das ist natürlich keine Absage an sportliche Aktivitäten und gesunde Ernährung – aber Gemütlichkeit siegt eben auch in der Wissenschaft.