Er zeigt 10 Dinge, die er in den ersten 160 Tagen als Papa gelernt hat

Papa sein muss gelernt sein! Marcus Aurelius berichtet von Dingen, die er bereits in den ersten Tagen lernen musste, aber auch durfte.

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Wir sehen nicht selten die Perspektive von frischgebackenen Müttern, die davon berichten, wie das Leben sich verändert hat, seit sie Kinder bekommen haben. Das ist gut und vor allem sehr wichtig. Welche Perspektive aber oftmals gar nicht wirklich beleuchtet wird, ist die der Väter. Es scheint fast so, als würden diese nicht so offen mit ihrer neuen Rolle umgehen. Allerdings bricht der frischgebackene Papa Bonisile Mgidi jetzt damit und berichtet auf seinem Twitteraccount sehr witzig darüber, welche Dinge er in den ersten 160 Tagen seiner Vaterschaft gelernt hat. Unter dem Thread haben sich mittlerweile viele Menschen versammelt und können sehr stark mit Bonisile mitfühlen. 

Von welchen 10 Dingen er spricht, erfahrt ihr hier:

Dieses Thema stinkt gewaltig, kennen aber viele Eltern
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#1 Es geht viel um Kac*e

Elternschaft mit einem Baby ist wie eine Expedition ins Unbekannte. Man weiß nie, was einen erwartet. Aber einer Sache ist sich auch Bonisile sicher: „Das Thema Nummer eins ist Kot! Eltern fragen sich ständig: Ist die Farbe normal? Wann hat mein kleiner Schatz das letzte Mal in die Windel gemacht? Hat er Probleme damit? Habe ich genug Windeln für den restlichen Tag? Lass mich ein Bild seines Kots machen, um es dem Doktor zu zeigen. Deine ganze Fotogalerie auf dem Handy ist jetzt voll mit Kot-Bildern." 
Leider hat er damit ziemlich recht!

Das scheint wirklich ein ziemlich gewöhnungsbedürftiges Thema zu sein, aber was kommt da noch?

Kinder sind finanziell nicht zu unterschätzen, das wissen Mamas und Papas
Quelle: twitter/Bonisile_RMS

#2 Kleidung ist nicht von langer Dauer

Er schreibt: „Es wird Outfits geben, die sie nur einmal tragen, bevor sie ihnen nicht mehr passen. Das tut weh. Versuche, keine teuren Outfits zu kaufen." 
Hier können einige Eltern sicherlich ein Lied davon singen. Wenn es um Babykleidung geht, kann es verlockend sein, süße und teure Outfits zu kaufen. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass Babys schnell wachsen und viele Outfits nur einmal getragen werden, bevor sie nicht mehr passen. Das kann schmerzhaft sein, insbesondere wenn es sich um teure Kleidung handelt. Eine gute Lösung dafür ist, sich gegenseitig auszuhelfen und auszutauschen. Vielleicht hat einer im Freundeskreis bereits Kinder in diesem Alter gehabt und noch Strampler über? Second Hand ist nicht nur nachhaltig, sondern schont den Geldbeutel! 

Der nächste Fakt sollte auch niemanden überraschen: 

Babys sind aber auch zu süß und faszinieren mit ihrer Art
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#3 Sie sind so süß, dass das alles überwiegt

Bonisile schreibt: „Du bist nicht frustriert, du hast nur noch nicht gelächelt heute. Egal wie frustriert du mit einem Baby bist, sie werden jede Situation mit ihrem Lächeln zu einer besseren machen. Diese kleinen manipulativen Mistkerle." 
Und na klar, wo er recht hat! Babys haben eine erstaunliche Fähigkeit: Sie können mit ihrem Lächeln alles wieder gut machen. Selbst wenn du denkst, dass du es nicht mehr aushalten kannst, reicht ein kleines Grinsen aus, um dich mit ihnen zu versöhnen. Es ist fast so, als ob sie dich manipulieren wollen, aber es funktioniert einfach jedes Mal. Wenn du also das nächste Mal frustriert bist, denke daran: Du bist nicht frustriert, du hast nur noch nicht gelächelt heute. Babys haben eine besondere Art, uns daran zu erinnern, dass das Leben nicht immer perfekt ist, aber dass es immer noch schön sein kann.

Bonisile hat als nächstes einen wichtigen Tipp!

Babys werden keinen Halt vor deiner Kleidung machen
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#4 Auch du brauchst Wechselkleidung

Sein Tipp ist hier: „Ein Ersatz-Outfit für das Baby ist ideal, aber ein Ersatz-Outfit für dich ist viel wichtiger. Sie werden sich auf dir übergeben und dann darüber lachen. [...]"
Wer mit einem Baby unterwegs ist, sollte immer Ersatzkleidung für sich selbst dabei haben. Warum? Weil diese kleinen Würmchen gerne auf ihre Eltern spucken oder sich übergeben. Und wenn man dann keine sauberen Klamotten dabei hat, kann das ganz schön unangenehm werden – vor allem in der Öffentlichkeit. Also besser immer ein paar Extra-Klamotten für dich selbst einpacken, um nicht wie ein Spucktuch herumzulaufen.

Der nächste Tipp dreht sich um die medizinische Versorgung!

Die medizinische Versorgung ist nicht zu unterschätzen
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#5 Habe immer eine Apotheke am Start

Bonisile meint: „Du solltest eine Übersicht von 24-Stunden-Apotheken haben. Versuche es mit Apotheken in Krankenhäusern. Entweder schließen sie spät oder sind rund um die Uhr geöffnet. Nach einer Weile werden sie dich beim Namen kennen."
Wenn du ein Baby hast, dann weißt du, dass du jederzeit eine Apotheke benötigen kannst. Ob es sich um Windelcreme, Fiebermedikamente oder Beruhigungstropfen für dich selbst handelt – eine 24-Stunden-Apotheke ist ein wahrer Lebensretter. Du wirst so oft dort sein, dass es bald dein zweites Zuhause wird. Aber im Ernst, solch ein Notfallkontakt ist nur wärmstens zu empfehlen! 

Was ist die 6. Feststellung? 

Elternratgeber können sehr hilfreich sein
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#6 Der richtige Elternratgeber

Wichtig nach Bonisile ist: „Lese viel in Elternratgebern, habe ein Buch oder eine Internetquelle parat." Er meint, dass ihn das bei Verstand gehalten hat – und das kann man gut nachvollziehen.
Hast du jemals versucht, ein IKEA-Regal zusammenzubauen, ohne die Anleitung zu lesen? Genau so fühlt es sich an, ein Baby ohne Elternratgeber aufzuziehen. Ein Elternratgeber kann dir wertvolle Tipps geben, wie man Windeln wechselt, Schlafpläne erstellt und mit den unvermeidlichen Babytränen umgeht. Es ist wie ein Überlebenshandbuch für Eltern. Also merken wir uns, dass Ratgeber für Regale als auch für Eltern ziemlich wichtig sind! 

Der nächste Tipp ist musikalisch!

Die richtige Playlist kann entscheidend sein
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#7 Die richtige Playlist

Bonisile rät uns: „Ich habe eine Playlist zusammengestellt, die ich benutze, um sie zu beruhigen, wenn sie wütend oder genervt ist. Ich habe sie auch an den Babys meiner Freunde ausprobiert. [...]"
Eine gut zusammengestellte Playlist kann nicht nur das Baby beruhigen, sondern auch den Eltern helfen, eine ruhigere Umgebung zu schaffen. Musik kann die Stimmung beeinflussen und eine entspannte Atmosphäre schaffen. Durch das Hören von Musik können sowohl das Baby als auch die Eltern beruhigt und entspannt werden. Eine gute Musikwahl kann auch helfen, das Baby in den Schlaf zu wiegen. Es gibt viele musikalische Optionen, von Kinderliedern bis hin zu klassischer Musik, um die perfekte Playlist zu erstellen, die sowohl Eltern als auch Baby helfen kann, sich zu entspannen.

Die nächste Erkenntnis ist persönlich!

Auch, wenn es egoistisch ist, man will die wichtigste Person für sein Baby sein
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#8 Man will die Nr. 1 sein

Auch wenn es spaßig gemeint ist, irgendwie hat er doch recht, wenn er sagt: „Du magst denken, dass du eine nette Person bist, aber tatsächlich bist du ein sadistisches Wesen, das Freude daran hat, wenn dein Baby andere Menschen ablehnt und nur zu dir möchte. Schäm dich!"
Es ist fast so, als ob wir uns insgeheim darüber freuen, dass wir unersetzlich sind und unser Baby uns braucht. Aber keine Sorge, es ist völlig normal und menschlich. Wir sind schließlich diejenigen, die unsere kostbare Zeit und Mühe in die Pflege und Erziehung unseres Babys stecken. Also genieße den Moment, wenn dein Baby nur zu dir will und lass dich ruhig ein bisschen von der Vorstellung verwöhnen, dass du unersetzlich bist.

Die nächste Erkenntnis ist sehr ehrlich...

Kinder sind manchmal zu mutig und du musst der Spielverderber sein
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#9 Hab immer ein Auge auf sie

Anstrengend, aber wahr: Kinder begeben sich immer wieder in gefährliche Situationen, weil für sie alles noch aufregend und spaßig ist. Es ist also daher kein Wunder, dass Bonisile sagt: „Diese Dinger versuchen immer zu sterben. Deine Aufgabe ist es, dies zu verhindern. Sie werden versuchen, aus dem Bett zu rollen, sie werden auf der Spitze deines Laptop-Ladegeräts kauen wollen, sie werden die Münze schlucken wollen, die gerade aus deiner Tasche gefallen ist. Deine Aufgabe ist es, aufzupassen wie bei einem Selbstmordversuch.
Also pass auf und lass dich nicht ablenken."

Der nächste und letzte Punkt ist ein ganz wichtiger!

Unterstützung in Form von Familie, Freunden oder Nannys ist goldwert
Quelle: Twitter/Bonisile_RMS

#10 Unterstützung ist wertvoll

Es ist nicht immer möglich, aber wenn man die Chance hat, ist sie wirklich sehr wichtig: Unterstützung. Bonisile sagt dazu: „Deine Routine ändert sich komplett. Wenn Unterstützung verfügbar ist, nutze sie. Wenn du es dir leisten kannst, engagiere eine Nanny. Wenn du selbstständig bist, solltest du bei deinen üblichen Fristen einen Tag oder zwei hinzufügen. Wenn du verständnisvolle Kunden hast wie ich, könntest du sogar das kleine Biest zu ein paar Meetings mitbringen."

Man darf nie vergessen, dass Elternschaft ein kompletter Vollzeitjob ist, auch wenn das auf den ersten Blick von außen manchmal gar nicht so wirkt. Scheu dich also nicht davor, nach Unterstützung zu fragen! Wichtig ist aber, genieß die Zeit mit deinem Schatz, er wird doch so schnell erwachsen! 

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