Tattoos: Die 9 Fehler solltest du vermeiden

Ein Tattoo sollte man sich gut überlegen. Denn wenn es am Ende gelungen aussehen soll, dann sollte man definitiv die 9 Fehler vermeiden:

Ein Tätowierer, der einem Mann ein Tattoo sticht
Quelle: imago images / Westend61

Tattoos halten bekanntlich für die Ewigkeit, sodass es sich viele von uns gut überlegen, ob sie den Schritt zum Tätowierer wagen. Horrorvorstellungen von einer verhunzten Tätowierung, die mit dem ursprünglich gewünschten Motiv nichts mehr zu tun hat oder böse Entzündungen, weil zu unsauber gearbeitet wurde, sind da nicht unüblich. Doch einige Menschen bereuen ihr Tattoo auch, weil sie dabei einen der folgenden 9 Fehler begangen haben. Diese sollte man auf jeden Fall vermeiden!

Welche das sind, siehst du auf den nächsten Seiten:

Beine eines tätowierten Mannes, mit chinesischen Schriftzeichen und Symbolen geschmückt
Quelle: imago images / Bild13

#1 Die Bedeutung von Schriftzeichen und Symbolen nicht checken

Man hat es schon oft gehört und doch passiert es vielen Tattoo-Neulingen immer wieder: Ein bestimmtes Schriftzeichen oder ein Symbol wird tätowiert und hat eine ganz andere Bedeutung als der Tätowierte glaubt. Das kann dann ziemlich peinlich werden. Daher solltest du dich im Vorfeld immer unbedingt über die wahre Bedeutung hinter dem Motiv informieren. Nicht, dass auf deinem Unterarm auf einmal statt dem chinesischen Zeichen für "Liebe und Lachen" das Zeichen für "Volltrottel" steht.

Weiter mit dem nächsten Fehler!

Ein Tattoo-Motiv, das aus dem Internet kopiert wurde und somit ein Plagiat ist
Quelle: imago images / Addictive Stock

#2 Das Tattoo-Motiv von anderen kopieren

Tatsächlich kann es kompliziert werden, wenn du dir einfach ein Tattoo-Motiv aus dem Internet raussuchst und es deinem Tätowierer als Motiv vorstellst. Denn, wer Bilder aus dem Netz einfach klaut, begibt sich in eine rechtliche Grauzone. Wenn man das Endergebnis schließlich in den Sozialen Netzwerken verbreitet und als Plagiat entlarvt wird, kann das auch mal teuer werden. Daher sollte man sich lieber selbst ein Unikat überlegen oder diese Aufgabe an den Tätowierer weitergeben.

Der nächste Punkt ist auch ein beliebter Fehler...

Ein Mann, der sich ein Porträt hat stechen lassen
Quelle: imago images / Westend61

#3 Ein Porträt von einem Anfänger stechen lassen

Wenn du dir ein Porträt stechen lassen willst, dann solltest du dich auf keinen Fall in die Hände eines Tätowierers geben, der neu in der Branche ist. Solch ein Motiv benötigt viel Zeit und Übung und natürlich auch ein gewisses zeichnerisches Talent. Wenn du nicht aufpasst und den nächst besten Tätowierer mit dieser Aufgabe betreust, kann das schnell nach hinten losgehen und am Ende schmückt ein verzerrtes Gesicht deinen Körper...

Hättest du auch den nächsten Fehler bedacht?

Ein Tätowierer, der in einem Tattoostudio arbeitet und mit Tinte tätowiert
Quelle: imago images / Panthermedia

#4 Ein günstiges Tattoostudio aufsuchen

Auch wenn es sich zunächst verlockend anhört, ein bisschen Geld zu sparen. Schließlich sind Tattoos nicht gerade ein günstiges Unterfangen. Doch diesen Fehler wirst du sicherlich später bereuen. Oftmals arbeiten Tattoostudios mit günstigen Preisen mit schlechten Materialen, wie eine minderwertige Tattootinte. Und da du dein Kunstwerk bestenfalls für immer auf der Haut trägst, solltest du dir diese Entscheidung gut durch den Kopf gehen lassen

Weiter mit dem nächsten Fehler:

Ein Foto eines Tätowierers, der einen Mann tätowiert, sodass er nachher auf die Pflege achten muss
Quelle: imago images / Rene Traut

#5 Die falsche Pflege

So ein Tattoo kann die Haut nicht nur reizen, sondern auch verletzen. Daher ist es umso wichtiger deine neue Tätowierung nach dem Besuch im Studio richtig zu pflegen. Doch wie kann die Haut am besten heilen? Anstatt sie lediglich mit Küchenfolie abzukleben, solltest du auf eine atmungsaktive medizinische Polyurethanfolie setzen. Diese sollte bis zu vier Tagen auf dem Tattoo bleiben. Anschließend solltest du parfum- und alkoholfreie Pflege benutzen, damit deine Haut nicht gereizt wird.

Welchen weiteren Fehler übersehen die meisten?

eine Tattoomaschie, die kein Anfänger benutzen sollte
Quelle: imago images / agefotostock

#6 Selbst herumexperimentieren

Warum hunderte Euros für ein Tattoo ausgeben, wenn man seiner Kreativität auch selbst freien Lauf und sich selbst ein Tattoo stechen lassen kann? Das ist keine gute Idee, wenn du vorher noch nie solche eine Maschine in der Hand hattest, geschweige denn kreativ veranlagt bist. Denn die Nadel sticht bei dem Vorgang bis zu 150-mal in der Sekunde Tinte unter die Haut. Das bedeutet, dass jede Bewegung perfekt sitzen muss, wenn man kein verhunztes Tattoo möchte. Dass man mit Tätowieren durchaus Geld verdienen und dies eine eigene Branche ist, hat dementsprechend einen Grund.

Auch die Anzahl deiner Tattoos ist nicht unerheblich...

Zu schnell zu viele Tattoos wollen, ist ein großer Fehler, den du vermeiden solltest.
Quelle: IMAGO / Cavan Images

#7 Zu schnell alles zutätowieren

Tattoos sind natürlich toll und wenn man erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, will man immer mehr. Doch du solltest dir zu jedem Tattoo lange und viele Gedanken machen, bevor du es dir stechen lässt, schließlich soll es ja ein Leben lang auf deiner Haut bleiben. Haben die Motive alle ihren Sinn und ihre Bedeutung für dich und dein weiteres Leben?

Auch dein Tätowierer spielt eine entscheidende Rolle...

Den Tätowierer sollte man sich gut aussuchen, sonst kann das Tattoo zu einem unangenehmen Fehler werden
Quelle: IMAGO / blickwinkel

#8 Wähle deinen Tätowierer weise!

Recherchiere vorher eingehend oder frage Leute, deren Tattoos dir gefallen, nach ihrem Tätowierer. Es gibt kaum einen fataleren Fehler, als beim falschen Tätowierer zu landen. Schau dir seine arbeiten vorher genau an und überlege, ob sein Stil wirklich zu dem passt, was du dir vorstellst. 

Viele verheimlichen ihrem Tätowierer etwas Wichtiges...

Viele Männer begehen den Fehler, ihren Tätowierer nicht über ihr Schmerzempfinden in Kenntnis zu setzen
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

#9 Den Tätowierer nicht über die eigenen Schmerzen informieren

Es ist keinesfalls unmännlich, wenn du deinem Tätowierer von vornherein sagst, welche Stellen bei dir problemlos sind und wo du schmerzempfindlicher bist. Die Information ist für deinen Tätowierer wichtig, schließlich will er dich nicht wiederbeleben müssen, nur weil dein Stolz dir im Weg stand.