Intimbereich Mann: Was hilft gegen unangenehme Gerüche?

Die Pflege des Intimbereichs - für manche ein heikles Thema. Doch um unangenehme Gerüche und ähnliche Probleme zu vermeiden, gilt es einiges zu beachten.

Oft übergangen, aber trotzdem wichtig: Das Thema Intimpflege beim Mann
Quelle: IMAGO / Panthermedia

Intimgeruch beim Mann


Das Thema Hygiene ist auch für Männer schon lange kein Fremdwort mehr! Viele Pflege- und Wellnessangebote richten sich explizit an die männliche Bevölkerung und werden dankend angenommen. Allerdings gibt es auf diesem Gebiet immer noch einige Tabuthemen, die selten angesprochen werden - so beispielsweise auch die richtige Pflege im Intimbereich. Um unangenehme Gerüche und ähnliche Probleme in der unteren Körperregion vorzubeugen, gibt es jedoch einige wichtige Dinge, die bei der täglichen Hygiene zu beachten sind.

Welche Dinge das genau sind, erfahrt ihr hier:

Der männliche Intimbereich verströmt leider nicht immer einen angenehmen Blumenduft
Quelle: IMAGO / Westend61

Woher kommt der unangenehme Geruch im Intimbereich?

Wenn das beste Stück des Mannes einen schlechten Duft verströmt, hat das meist recht harmlose Gründe. Wer beispielsweise viel schwitzt, befördert somit ein feucht-warmes Klima in der unteren Körperregion, in dem sich übelriechende Bakterien und Keime besonders wohlfühlen. Auch die Produktion von Smegma, welches von den Talgdrüsen unter der Vorhaut abgesondert wird, beschleunigt sich dadurch. Die Kombination dieser Umstände ist somit in den allermeisten Fällen die Ursache für unerfreuliche Gerüche.

Tägliches, gründliches Duschen kann unangenehmen Intimgeruch vorbeugen
Quelle: IMAGO / agefotostock

Schlechten Intimgeruch vorbeugen


In der Regel reicht es bereits, täglich eine gründliche Dusche zu nehmen um starken Intimgeruch vorzubeugen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Intimbereich und insbesondere das Geschlechtsorgan sorgfältig mit Wasser gesäubert wird. Es kann auch ein spezielles Duschgel, wie es beispielsweise auf Amazon angeboten wird* zum Einsatz kommen - es sollte jedoch möglichst PH-neutral sein, um Irritationen an der empfindlichen Körperstelle zu vermeiden.

Auf die richtigen Pflegeprodukte kommt es an - so bleibt der Intimbereich sauber und geruchsfrei.
Quelle: IMAGO / Shotshop

Tipps für die tägliche Intimpflege

Neben der täglichen Dusche gibt es natürlich auch noch weiter Maßnahmen, um lästige Gerüche im Genitalbereich loszuwerden. Eine Auswahl an geeigneten Waschlotionen oder spezielle Intimpflegecremes findest du auf Amazon*. Diese Pflegeprodukte kommen am Besten in Kombination mit warmen Wasser zum Einsatz und verhindern bei regelmäßiger Anwendung die Entstehung von geruchsfördernden Bakterien und Keimen. Wer sich über den Tag hinweg einen garantiert frischen Intimbereich wünscht, kann ebenfalls zu milden Intimdeos greifen. Hierbei sollte jedoch besonders darauf geachtet werden, dass das Produkt frei von Alkohol ist, da dies zu Hautirritationen und Reizungen führen kann.

Eine Intimrasur kann in manchen Fällen ebenfalls helfen, schlechte Gerüche vorzubeugen
Quelle: IMAGO / Wavebreak Media Ltd

Natur oder Rasur

Intimrasuren sind nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks - in manchen Fällen können sie sogar die Entstehung von unangenehmen Gerüchen abwehren. Die Behaarung im Schambereich kann nämlich ein Ort sein, in dem sich geruchsfördernde Keime und Mikroben bei entsprechendem Klima sehr wohlfühlen. Neben der optischen Komponente ist es also auch durchaus aus hygienischen Gründen überlegenswert, zum Rasierer für die untere Körperregion zu greifen, Amazon bietet hier eine große Auswahl an!*

Wer es bei der Intimpflege zu gut meint, riskiert schmerzhafte Rötungen und Juckreiz
Quelle: IMAGO / Science Photo Library

Qualität statt Quantität

Auch bei der Intimpflege gilt: Zu viel des Guten kann mehr schaden, als dass es nützt. Der Einsatz von Pflegeprodukten und das gründliche Waschen des Schambereichs ist zwar sehr löblich, wer es damit übertreibt, muss allerdings ebenfalls mit unangenehmen Nebenwirkungen wie Irritationen und Juckreiz im Intimbereich rechnen. Daher sind Augenmaß und das richtige Lesen der Gebrauchsanweisung oft besser als übertriebene Ambitionen!

Die Umstellung der Ernährungsweise kann dazu beitragen, schlechten Intimgeruch zu vermeiden.
Quelle: IMAGO / agefotostock

Auf die Ernährung kommt es an

Nahrung und Intimgeruch sind zwei Dinge, die nicht unbedingt oft miteinander verbunden werden. Dabei kann die Ernährungsweise einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von schlechten Gerüchen haben. Die Aromen der Nahrung, die wir zu uns nehmen, werden über den Schweiß durch die Haut abgesondert - so auch im Intimbereich. Wer übelriechende Lebensmittel wie beispielsweise Knoblauch vermeidet, kann somit zumindest teilweise schlechte Düfte im unteren Körperbereich vorbeugen.

Ein beratendes Gespräch beim Arzt kann für Sicherheit sorgen.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

Im Zweifelsfall zum Arzt

Wie eingangs erwähnt, ist die Ursache für einen unangenehmen Geruch im Intimbereich zumeist unbedenklich und auf die Hygiene zurückzuführen. In seltenen Fällen kann jedoch auch eine Infektion der Grund für den störenden Duft sein - dann sollte auf jeden Fall ein Arzt, oder genauer gesagt ein Urologe aufgesucht werden! Doch auch wer auf Nummer sicher gehen möchte oder einfach eine professionelle Beratung zum Thema Intimpflege sucht, ist mit einem Besuch beim Hausarzt oder Urologen gut aufgehoben.

Werbung*