Intimbereich Mann: Was hilft gegen unangenehme Gerüche?

Die Pflege des Intimbereichs – für manche ein heikles Thema. Doch um unangenehme Gerüche und ähnliche Probleme zu vermeiden, gilt es einiges zu beachten.

Oft übergangen, aber trotzdem wichtig: Das Thema Intimpflege beim Mann
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Das Thema Hygiene ist auch für Männer definitiv schon lange kein Fremdwort mehr! Viele Pflege- und Wellnessangebote richten sich mittlerweile explizit an die männliche Bevölkerung und werden von ihnen auch dankend angenommen. Allerdings gibt es auf diesem Gebiet leider immer noch einige Tabuthemen, die selten angesprochen werden – so beispielsweise auch die richtige Pflege im Intimbereich. Um unangenehme Gerüche und ähnliche Probleme in der unteren Körperregion vorzubeugen, gibt es einige wichtige Dinge, die bei der täglichen Hygiene zu beachten sind, um Intimgeruch zu vermeiden und sogar vorzubeugen.

Welche Dinge das genau sind, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten. Klickt euch durch!

Der männliche Intimbereich verströmt leider nicht immer einen angenehmen Blumenduft
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Woher kommt der unangenehme Geruch im Intimbereich?

Wenn das beste Stück des Mannes einen schlechten Duft verbreitet, hat das im Regelfall meist recht harmlose Gründe. Wer beispielsweise viel schwitzt, befördert somit ein feucht-warmes Klima in der unteren Körperregion, in dem sich übel riechende Bakterien und Keime leider besonders wohlfühlen. Auch die Produktion von sogenanntem „Smegma“, welches von den Talgdrüsen unter der Vorhaut abgesondert wird, beschleunigt sich dadurch. Die Kombination dieser Umstände ist somit in den allermeisten Fällen die Ursache für unerfreuliche Gerüche der Männer.

Doch was kannst du dagegen tun? Auf den nächsten Seiten haben wir einige Tipps für dich parat.

Tägliches, gründliches Duschen kann unangenehmen Intimgeruch vorbeugen
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#1 Intimpflege

In der Regel reicht es bereits, täglich eine gründliche Dusche zu nehmen um starken Intimgeruch vorzubeugen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Intimbereich und insbesondere das Geschlechtsorgan sorgfältig mit Wasser gesäubert wird. Es kann auch ein spezielles Duschgel, wie es beispielsweise auf Amazon angeboten wird* zum Einsatz kommen – es sollte jedoch möglichst PH-neutral sein, um Irritationen an der empfindlichen Körperstelle zu vermeiden. Das könnte den Körpergeruch nämlich eher noch einmal verstärken, anstatt ihn zu mildern – und das ist ja nicht der Plan.

Doch wie pflegst du deinen Intimbereich nun wirklich richtig? Schau es dir auf der nächsten Seite an.

Auf die richtigen Pflegeprodukte kommt es an - so bleibt der Intimbereich sauber und geruchsfrei.
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Tipps für die tägliche Intimpflege

Neben der täglichen Dusche gibt es natürlich auch noch weiter Maßnahmen, um lästige Gerüche im Genitalbereich loszuwerden. Eine Auswahl an geeigneten Waschlotionen oder spezielle Intimpflegecremes findest du auf Amazon*. Diese Pflegeprodukte kommen am Besten in Kombination mit warmen Wasser zum Einsatz und verhindern bei regelmäßiger Anwendung die Entstehung von geruchsfördernden Bakterien und Keimen. Wer sich über den Tag hinweg einen garantiert frischen Intimbereich wünscht, kann ebenfalls zu milden Intimdeos greifen. Hierbei sollte jedoch besonders darauf geachtet werden, dass das Produkt frei von Alkohol ist, da dies zu Hautirritationen und Reizungen führen kann.

Wie sieht es mit der Rasur aus?

Eine Intimrasur kann in manchen Fällen ebenfalls helfen, schlechte Gerüche vorzubeugen
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#2 Intimrasur

Intimrasuren sind nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks – in manchen Fällen können sie sogar die Entstehung von unangenehmen Gerüchen sehr gut abwehren. Die Behaarung im Schambereich kann nämlich ein Ort sein, in dem sich geruchsfördernde Keime und Mikroben bei entsprechendem Klima sehr wohlfühlen. Die Haare im Intimbereich können zudem auch Feuchtigkeit und Gerüche speichern. Neben der optischen Komponente ist es also auch durchaus aus hygienischen Gründen überlegenswert, zum Rasierer für die untere Körperregion zu greifen, Amazon bietet hier eine große Auswahl an!*

Wie oft solltest du deinen Intimbereich pflegen und dich rasieren? Klicke weiter, um es herauszufinden. 

Wer es bei der Intimpflege zu gut meint, riskiert schmerzhafte Rötungen und Juckreiz
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Qualität statt Quantität

Auch bei der Intimpflege gilt: Zu viel des Guten kann mehr schaden, als dass es nützt. Der Einsatz von Pflegeprodukten und das gründliche Waschen des Schambereichs ist zwar sehr löblich, wer es damit übertreibt, muss allerdings ebenfalls mit unangenehmen Nebenwirkungen wie Irritationen und Juckreiz im Intimbereich rechnen. Deswegen reicht es, wie bereits erwähnt, bei der täglichen Dusche, einfach Wasser zu verwenden. Daher sind Augenmaß und das richtige Lesen der Gebrauchsanweisung oft besser als extrem übertriebene Ambitionen!

Wie sieht es mit der Ernährung aus? Macht auch sie einen Unterschied im Bezug auf Intimgerüche? Ja – und zwar mehr, als du denkst.

Die Umstellung der Ernährungsweise kann dazu beitragen, schlechten Intimgeruch zu vermeiden.
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#3 Die richtige Ernährung

Nahrung und Intimgeruch sind zwei Dinge, die nicht unbedingt oft miteinander verbunden werden. Dabei kann die Ernährungsweise einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von schlechten Gerüchen haben. Die Aromen der Nahrung, die wir zu uns nehmen, werden über den Schweiß durch die Haut abgesondert - so auch im Intimbereich. Wer übelriechende Lebensmittel wie beispielsweise Knoblauch vermeidet, kann somit zumindest teilweise schlechte Düfte im unteren Körperbereich vorbeugen. Auch generell zu stark gewürzte Lebensmittel solltest du bei Problemen mit Intimgeruch aus deinem Ernährungsplan streichen.

Wer abends gerne mit seinen Freunden auf ein paar Drinks und ein paar Zigaretten vor die Tür geht, sollte sich das zweimal überlegen..

Tabak oder Alkohol können den Intimgeruch verstärken.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#4 Tabak– und Alkoholkonsum

Tabak und Alkohol tragen maßgeblich zur Verschärfung von Körpergeruch bei, auch im Intimbereich. Diese Substanzen beeinflussen den Stoffwechsel und können zu unangenehmem Geruch führen. Tabakrauch hinterlässt oft sehr hartnäckige Gerüche in Haut und Gewebe, während Alkohol den Schweiß verstärkt und den natürlichen Körpergeruch verstärken kann. Durch die Vermeidung von Tabak und Alkohol kann nicht nur der Intimbereich, sondern auch der gesamte Körpergeruch positiv beeinflusst werden, was zu einem insgesamt angenehmeren und selbstbewussteren Auftreten führt. Wer also Probleme mit Gerüchen hat, sollte Alkohol oder Zigaretten, auch wenn es schwer ist, unbedingt vermeiden.

Auch mit der richtigen Kleidung kannst du vorbeugen.

Atmungsaktive Unterwäsche kann gegen Geruch helfen.
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#5 Atmungsaktive Kleidung

Die Wahl atmungsaktiver Kleidung, insbesondere locker sitzender Unterwäsche aus Baumwolle, ist definitiv auch entscheidend, um Intimgeruch zu minimieren. Baumwolle ermöglicht eine viel bessere Luftzirkulation, reduziert die Feuchtigkeit im Intimbereich und hilft sogar, den Bakterienwachstum zu verhindern. Synthetische Stoffe hingegen neigen eher dazu, Feuchtigkeit einzuschließen, was den Geruch eben verstärken kann. Durch die bewusste Auswahl von atmungsaktiver Kleidung wird ein angenehmes und hygienisches Umfeld geschaffen, das zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Intimbereichs beiträgt. Natürlich bewirkt alleine die richtige Kleiderwahl keine Wunder, aber es ist zumindest ein wichtiger Schritt.

Was ist, wenn alles nichts hilft? Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken..

Ein beratendes Gespräch beim Arzt kann für Sicherheit sorgen.
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#6 Im Zweifelsfall zum Arzt

Wie eingangs erwähnt, ist die Ursache für einen unangenehmen Geruch im Intimbereich zumeist unbedenklich und auf die Hygiene zurückzuführen. In seltenen Fällen kann jedoch auch eine Infektion der Grund für den störenden Duft sein – dann sollte auf jeden Fall ein Arzt, oder genauer gesagt ein Urologe aufgesucht werden! Doch auch wer auf Nummer sicher gehen möchte oder einfach eine professionelle Beratung zum Thema Intimpflege sucht, ist mit einem Besuch beim Hausarzt oder Urologen definitiv gut aufgehoben. Dieser kann bakterielle Infektionen oder andere Ursachen ausschließen, die eventuell sogar bedenklich sein könnten. Hab hier keine Scheu!

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