5 Dinge, die man angeblich von seinen Fürzen lernen kann

...und das ist so Einiges!

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Es riecht unangenehm, ist laut, peinlich und jeder tut es ab und zu: Furzen.

Doch wusstest du, dass du so Einiges über deine Darmwinde lernen kannst? Sie sind viel interessanter, als du glaubst!

1. Wie oft furzt man eigentlich am Tag? 

Normalerweise furzen Menschen 10 bis 20 Mal am Tag, 14 im Durchschnitt, aber 10 ist die Mindestanzahl an Lüften, die jeder Mensch täglich rektal ausscheidet. Wie so oft hängt die Häufigkeit der Fürze von der Nahrung ab, die wir aufnehmen. Wer mehr als 25 Mal am Tag furzt, sollte sich eventuell beim Arzt auf mögliche Krankheiten untersuchen lassen. 

Toilette
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2. Warum furzen Menschen eigentlich? 

Während einer Mahlzeit kann bis zu 1,5 L Darmgas entstehen – und das muss irgendwo raus. Dabei ist der größte Teil Kohlenstoffdioxid und wird von der Darmwand aufgenommen. Über das Blut gelangt das Gas in die Leber und dann zu den Lungen und wird ausgeatmet. Die restliche Luft gelangt in den Darm und muss eben dort ausgeschieden werden.

Luft im Darm begünstigen kann unter Anderem: Verschluckte Luft, bakterielle Veränderungen im Darm, durch das Ausbreiten von Gasen in Blut im Darm.

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3. Warum furzen manche Menschen öfter als andere?

Grund dafür können z.B. Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom sein, Laktoseintoleranz, eine Glutenunverträglichkeit, Diabetes und Milchzuckerunverträglichkeit. Auch Entzündungen der Darmflora, die durch falsche Bakterien im Darm verursacht werden können, führen zu vermehrten Blähungen. Ein weiterer Grund wären Flugreisen, da sich Gase im geringen Lufthöhen ausdehnen. Auch bestimmte Medikamente können Darmwinde begünstigen. Und zu guter Letzt: Eine falsche bzw. zu zuckerhaltige Ernährung führt zu vermehrten Darmausstößen.

Geruch
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4. Warum stinken Fürze eigentlich?

Um genauer zu sein, bestehen Fürze aus vielen verschiedenen Gasen, von denen nur 1% für den unangenehmen Geruch verantwortlich ist. Da die Enzyme mancher, vor Allem kohlenhydrathaltiger, Lebensmittel, von Bakterien im Darm aufgespalten werden müssen, entstehen dabei Gehrungsgase.

Mann
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5. Was passiert, wenn man Fürze unterdrückt?

Im Grunde ist das Unterdrücken von Fürzen weder lebensbedrohlich, noch schlimm. Aber logischerweise führt es auch zu einer unnatürlichen Anstauung von Gasen in unserem Körper, die sich im Darm ausdehnen und zu Bauchkrämpfen führen können. Da es auch den Druck auf die Lungen erhöhen kann, führt eine Unterdrückung von Darmwinden manchmal zu Stress beim Betroffenen.