Polizistin verführte Minderjährigen und wurde beurlaubt

Die US-Amerikanerin muss sich nun vor Gericht verantworten

Die Polizei verfolgt im Idealfall nicht nur Straftaten, sondern setzt sich auch für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ein – so besagt es zumindest das Polizei- und Ordnungsrecht, das so oder zumindest so ähnlich auch in anderen Ländern in irgendeiner Form existiert. 

Wie wenig ernst es einige Beamte jedoch mit ihrer Rechtschaffenheit und der eigenen Straffreiheit nehmen, zeigt ein Fall, der aktuell in den USA für Schlagzeilen sorgt: Eine Polizistin verführte einen Minderjährigen und landet dafür nun vor Gericht.

Den ganzen skandalösen Fall rund um die Ordnungshüterin, die es mit der Ordnung nicht ganz so genau nahm, gibt es mit einem Klick auf 'Weiter' im Artikel:

Die 45-jährige Shauna B. aus Kalifornien stand bereits seit Mai diesen Jahres unter der Beobachtung der Ermittler. Im Juni erließ man schließlich einen Haftbefehl gegen die Sheriff-Stellvertreterin des Sacramento County-Büros im US-Bundesstaat Kalifornien, so berichtet die New York Post.

Der Grund für ihre Verhaftung: Shauna hatte sich durch illegalen Geschlechtsverkehr mit einem Minderjährigen, Kindesmissbrauch eines Minderjährigen und Oral-Verkehr mit einem Minderjährigen strafbar gemacht. Opfer des illegalen Verkehrs war ein 16-jähriger Jugendlicher, mit dessen Vater die Polizistin ein Verhältnis gehabt hatte.

Das Kuriose am Fall:

Seit Beginn der Ermittlungen ist Shauna im bezahlten Urlaub. Nun muss sie sich vor Gericht verantworten, wo der Fall ausgehandelt wird. Ob die Polizistin sich hierfür einen Anwalt engagiert, ist bisher noch unklar.

Immerhin, so berichten die Zuständigen, hat sie ihr Opfer nicht im Kontext ihrer Arbeit kennengelernt. Die illegalen Handlungen fanden ebenfalls außerhalb der Arbeitszeiten statt. Moralisch vertretbar wird das Handeln der Ordnungshüterin durch diese Zusätze allerdings auch nicht.