Er wollte eine Gruppe Frauen mit einer Waffe ausrauben

Doch in der Gruppe war eine Polizistin

Er wollte eine Gruppe Frauen mit einer Waffe ausrauben

Weltweit versuchen Kriminelle täglich, wehrlose Opfer auszurauben – häufig auch unter dem Einsatz von Gewalt. Und was sollen die Angegriffenen auch tun, wenn ihnen eine Waffe vor ihr Gesicht gehalten wird?

Im brasilianischen Suzano kam es am 12. Mai letzten Jahres zu genau so einer Situation. Vor einer Schule stand eine Gruppe Mütter mit ihren Kindern, als ein 21-Jähriger mit einem Revolver auf sie zukam, um sie auszurauben. Doch womit er nicht rechnete: Eine der Mütter war eine Militärpolizistin in zivil.

Was dann geschah, seht ihr im Video auf den nächsten Seiten (Vorsicht, Gewaltdarstellung!).

Katia del Silva Sastre, eine 42-jährige Militärpolizistin, stand ebenfalls mit ihrer 7-jährigen Tochter in der Gruppe, die der junge Mann ausrauben wollte. Der Räuber feuerte wohl einen Schuss ab, bevor die Polizistin handelte: Sie zückte schnell ihre Pistole und schoss den 21-jährigen in sein Bein sowie Oberkörper. Anschließend entwaffnete und fixierte sie ihn, bis die Beamten eintrafen.

Schaut euch das Video auf der nächsten Seite an.

Der Täter erlag schließlich im Krankenhaus seinen Verletzungen. Doch der Ehemann der Polizistin, ebenfalls bei der brasilianischen Polizei tätig, erklärte, dass sie gar nicht anders handeln konnte. Nicht nur, dass der Täter bereits einmal schoss – sein zweiter Schussversuch wurde nur vereitelt, weil die Kugel sich im Lauf verklemmte. Und in Brasilien machen Gewalttäter erst recht vor Polizisten keinen Halt – Katja del Silva Sastre hat mit ihren 20 Jahren Diensterfahrung direkt gewusst, dass nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Tochter auf dem Spiel standen.