Veganer stürmen Steakhouse und zwingen Gäste zuzuhören, wie Kühe geschlachtet werden

Aktivisten riefen in Brighton gegen den Fleischkonsum auf. Die Gäste reagierten mit Hohn und Gelächter.

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Animals are NOT food.

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Du gehst gemütlich mit deinen Kumpels in ein Restaurant und bestellst wie immer dein Lieblingsgericht: Steak. Und plötzlich stürmen rund 20 Tierschutz-Aktivisten ins das Restaurant und protestieren gegen Fleischkonsum. Was machst du? 

Ende November diesen Jahres ist das genau den Gästen des "Steakhouse Touro" passiert. Es stürmten die Aktivisten der „Direct Action Everywhere“ in das Restaurant und protestieren lautstark gegen den Fleischkonsum. 

In ihrer Ansprache erklärten sie, dass es keinen guten Menschen gibt, der einem Tier in die Augen schauen kann und dabei an Essen denken kann. 

Außerdem versuchten sie durch Tonaufnahmen und Schlachthof-Szenen die Gäste vom Fleischkonsum abzubringen. 

Doch wie reagieren die Gäste? 

Veganer stürmen Steakhouse und zwingen Gäste zuzuhören, wie Kühe geschlachtet werden

Einige Aktivisten riefen lautstark aus: "Es ist kein Essen, es ist Gewalt". Wie reagiert man in dieser Situation am besten? 

Also diese Gäste des Restaurants haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.Sie haben genüsslich ihr Fleisch weitergegessen, trotz der Schlacht-Szenen. Sie machten sich sogar teilweise über die Tierschützer lustig und imitierten Kühe. 

Nach etwa 20 Minuten wurde die ganze Situation aufgelöst, da die Polizei eingeschaltet worden ist- zur ersichtlichen Freude der Gäste. Die Proteste wurden vor dem Restaurant fortgeführt. 

Doch wer hat für diesen kuriosen Auftritt gesorgt? 

Die Freude darüber, dass die Gruppe nun endlich leise war, brachten sie feierlich zum Ausdruck und sangen. Schlussendlich verlief der Protest friedlich und keiner der Tierschützer musste verhaftet werden. 

Die verantwortliche Organisation „Direct Action Everywhere“ wurde 2013 in den USA gegründet. Ein Vertreter der Tierschützer äußerte sich so zu dem Protest: „In einer Zeit, in der wir eine massive Umweltzerstörung erleben, die größtenteils auf unsere nicht nachhaltigen und unmoralischen Ernährungsentscheidungen zurückzuführen ist, ist es von größter Bedeutung, dass wir unser Ego beiseitelegen und akzeptieren, dass wir alle verbunden, dass wir alle Tiere sind. Wir können das Leiden und den Schmerz, den wir verursachen, nicht mehr ignorieren. Wir sind nicht die einzigen fühlenden Wesen, die diesen Planeten bewohnen."