Das reiche Mädchen, der arme Junge und das Wiedersehen

Vorhang auf für das berühmte zweite Mal im Leben und die falschen Prioritäten

Das reiche Mädchen, der arme Junge und das Wiedersehen
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Hin und wieder stolpern wir über Geschichten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Die Folgende allerdings hat eine verdammt gute Botschaft parat, die wir euch nicht vorenthalten möchten – egal ob sie nun wahr oder erfunden ist. Vorhang auf für das berühmte zweite Mal im Leben und die falschen Prioritäten. 

Gleich vorweg: Wer von Euch noch vor Beginn den Wahrheitsgehalt der Geschichte anzweifelt, darf sich uns gerne als Märchenonkel mit Brille und dickem Buch vorm knisternden Kaminfeuer vorstellen. Also: Ruhe im Karton und Geschichte genießen!

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Das reiche Mädchen, der arme Junge und das Wiedersehen
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„Es waren einmal ein ärmlicher Junge und die Tochter eines reichen Mannes. Der Junge verliebte sich und beichtete dem Mädchen seine Liebe. Doch sie wies ihn zurück: „Dein Monatslohn ist zu gering. Was du im Monat nach Hause bringst gebe ich an einem Tag aus. Wie willst du dir das leisten können? Jemanden mit so wenig Geld kann ich nicht lieben. Heirate lieber jemandem auf deinem finanziellen Niveau.“ Trotz der harten Zurückweisung konnte der arme Junge die Tochter des reichen Mannes nicht so schnell vergessen.

Mehr als 10 Jahre später trafen sich die beiden, wie es das Schicksal so wollte, in einem Einkaufszentrum wieder.

Sie erkannte ihn direkt wieder: „Hey, wie geht es dir? Ich habe geheiratet, mein Mann ist sehr schlau und verdient 15.000 Euro im Monat. Hättest du das übertroffen?“ Ihn trafen die Worte seiner Jugendliebe hart und er musste mit aller Kraft seine Tränen zurückhalten, sagte aber nichts.

Einen kurzen Augenblick später tauchte der Ehemann der reichen Tochter auf und blickte den anderen Mann erstaunt an: „Herr Riche! Einen guten Nachtmittag ihnen. Sie kennen meine Frau?“

„Ihnen auch einen guten Nachmittag, Herr ….?“

„Herr Meyer heiße ich, Herr Riche.“

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Der Ehemann wand sich seiner Frau zu und erklärte: „Liebes, das ist Herr Riche, mein Chef. Ihm gehört die 100 Millionen Euro Immobilie, an der wir gerade arbeiten.“

Seine Frau blickte verwirrt zwischen den beiden Männern hin und her und Herr Riche fand seine Sprache wieder: „Herr Meyer, ich muss leider weiter. Haben sie noch einen schönen Tag.“ Die Eheleute blickten ihm noch hinterher, bis er in der Menge der Menschen verschwand.

Nach Sekunden des Schweigens fragte die reiche Tochter ihren Mann: „Das war dein Chef?“

„Ja Liebes, das ist mein Chef. Er ist ein sehr bescheidener Mann. In seiner Jugend hatte er wenig und deswegen verschmähte ihn seine große Liebe. Aber genau aus diesem Grund begann er sehr hart zu arbeiten. Und da er schlau und fleißig ist, wurde er schnell auch sehr erfolgreich und vermögend. Heute ist er ein Multimillionär. Doch von der Zurückweisung seiner Jugendliebe hat er sich nie erholt und ist noch immer Single. Wie glücklich wohl seine erste und einzige Liebe heute wäre, hätte sie diesem Mann eine Chance gegeben.“