Die bizarrsten Wünsche von Freiern: Frauen packen aus

In so ziemlich jedem Job lässt sich aus dem Nähkästchen plaudern, aber in einem Gewerbe sind die Geheimnisse besonders kurios

Das älteste Gewerbe der Welt scheint für Außenstehende über all die Jahre seiner Existenz hinweg, die im Übrigen bis in die Anfänge der Geschichtsschreibung reicht, nicht weniger spannend oder geheimnisumwoben geworden zu sein: Jenseits der eigenen Position in der Prostitutions-Debatte fragen sich viele, wie ein solches Leben wohl aussehen mag und mit welchen Abgründen es Betroffene konfrontiert.

Im Gespräch mit Cambridge News haben Prostituierte nun aus dem Nähkästchen geplaudert – und die Erkenntnisse reichen von traurig bis kurios:

Die bizarrsten Wünsche von Freiern: Frauen packen aus

Eine 29-jährige Prostituierte, die sich selbst Jessy nennt, erzählt: "Viele Männer wollen eigentlich gar nicht mit dir schlafen, sondern bloß reden. Ich weiß, dass es ein Klischee ist, doch es stimmt. Sie wollen nur eine weibliche Zeitgenossin, mit der sie offen sprechen können, ohne für ihre Gedanken verurteilt zu werden."

Aber natürlich gibt es auch weniger angenehme Anfragen: 

Die bizarrsten Wünsche von Freiern: Frauen packen aus

Im Interview erwähnt sie auch Wünsche von Freiern, die wohl eher unter die Kategorie 'bizarr' als 'einsam' fallen:

"Die letzte Sache, an die ich mich erinnere, ist dieser Mann, der wollte, dass ich mit meinem Auto neben seinem Van halte, aussteige und ihm dann einfach nur hart zwischen die Beine trete. Dafür wollte er mir sogar 80 Pfund zahlen."

"Dann gab es noch einen Typen, einen netten Alten, der mich wie eine Puppe oder einen Roboter kontrollieren wollte. Er zog mir aufreizende Outfits an [...] und tat so, als würde er mich steuern [...] während ich Verkehr auf dem Boden simulierte."

Klingt kompliziert und definitiv kurios, ist aber noch lange nicht so verstörend wie die folgende Aussage der Prostituierten: 

Die bizarrsten Wünsche von Freiern: Frauen packen aus

"Nach Vergewaltigungs-Szenarien fragen immer mehr Freier und das kann schon unangenehm sein. Aber ich denke mir immer: lieber als Fantasie ausgelebt als tatsächlich in die Tat umgesetzt."

Kollegin Mandy, die gerade einmal 25 ist, weiß von ähnlich bizarren Anfragen zu berichten:

"Am kuriosesten ist einer meiner Kunden, der sich gerne verkleidet und so tut, als sei er ein Baby. Er trägt keine Windel, aber so einen riesigen Strampler. [...] Manche Männer haben auch Fantasien mit ihren Verwandten oder Freunden, was ungewöhnlich wird, aber immer häufiger vorkommt. Einer bat mich, so zu tun, als sei ich die Schwester seiner Ehefrau oder sogar deren Mutter [...]."

Mögen die Erfahrungsberichte in unseren Augen auch interessant sein, darf man nicht vergessen, wie verstörend sie sein müssen, wenn man täglich mit ihnen konfrontiert wird – ein Schicksal, das tausende Frauen, die ihren Unterhalt in den dunkelsten Fantasien der männlichen Gedankenwelt verdienen, teilen.